Wo sind Zeitarbeitskräfte gegen Unfälle versichert?

Im Modell der Arbeitnehmerüberlassung ist es egal ob es sich um Personalleasing, Zeitarbeitnehmer oder Leiharbeiter handelt. Das bedeutet die Zeitarbeitsfirma oder der Personaldienstleister verleiht seine Mitarbeiter für einen bestimmten Zeitraum an einen Dritten (Kundenunternehmen). Der Kunde hat zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten zu sorgen. Die Pflichten für Sicherheit und Gesundheitsschutz sind im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz festgelegt. Doch Arbeitsunfälle passieren, auch bei der besten Vorbeugung und Vorbereitung. Verletzt sich ein Leiharbeiter während der Arbeitszeit, dann muss der Personaldienstleister eine Unfallanzeige bei der zuständigen Unfallversicherung einreichen. In der Regel die VBG Berufsgenossenschaft der Zeitarbeitsunternehmen.

Zuletzt aktualisiert am 28. März 2018 von Karl-Ludwig Grosch.

Zurück